TREC – Der Wettbewerb
Der Orientierungsritt mit Tempovorgaben ("parcours d' orientation et de régularité" - P.O.R.) ist das Kernstück dieses kombinierten Wettbewerbes. Die Prüfung beginnt im "Kartenraum", dort muss eine vorgegebene Wegstrecke in 20 Minuten präzise von der offiziellen in die eigene Karte übertragen werden. Danach geht es auf die Strecke, die abschnittsweise in einem vorgegebenen Tempo zu bewältigen ist. Neben der Orientierung nach Karte in fremdem Gelände ist also die besondere Schwierigkeit, zu jedem Zeitpunkt möglichst genau die Durchschnittsgeschwindigkeit einzuhalten, und das bergauf und bergab ebenso wie in der Ebene. Dazu gehören viel Tempogefühl, ständige Konzentration, Erfahrung und natürlich auch Training. Nach einer Verfassungsprüfung steht die Rittigkeitsprüfung ("maîtrise des allures" - M.A.) auf dem Programm. Hier müssen die Pferde in einer zwei Meter breiten (weit gehend ebenen) Gasse 150 Meter geradeaus im Galopp so langsam und im Schritt so schnell wie möglich vorgestellt werden. Eine solide Ausbildung des Pferdes in den Grundgangarten ist also gefordert. Die letzte Teilprüfung ist ein Geländeritt ("parcours en terrain varié" - P.T.V.), in dem Naturhindernisse und Geschicklichkeitsaufgaben gemeistert werden müssen, die einem auf jedem Ausritt begegnen können, z.B. Springen eines Baumstammes und einer Hecke, Durchqueren einer Furt, steile Auf- und Abstiege im Sattel und an der Hand, Überwindung eines Grabens. Dabei geht es stets um die harmonische und flüssige Bewältigung der gestellten Aufgabe. (Quelle: FN)
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